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Aktuelle Ausgabe

Ausgabe 04/2025

Liebe Leserinnen und Leser,

der Monat März stand im Zeichen von Austausch und Netzwerken für das BFW Würzburg und für berufliche Teilhabe für blinde und sehbehinderte Menschen, bot aber auch Erfolge nach Phasen des Lernens. Wir haben deshalb heute folgende Themen für Sie, auf die Sie schnell und direkt zugreifen können:

  • Python-Kurs vom BFW Würzburg – Lernen Sie flexibel, online und mit Zertifikat!
  • 34. Reha-Kolloquium: Digitale Chancen - BFW Würzburg mit zwei Postern vertreten
  • Bildungsträgernetzwerk Unterfranken tagte im BFW Würzburg
  • Dem Fachkräftemangel begegnen, neue Trainerin für Orientierung und Mobilität am BFW Würzburg
  • Erfolgreiche Umschulung zum Telekommunikationsoperator am BFW Würzburg abgeschlossen und ins Berufsleben gestartet!
  • Ab April Integrationskurse für blinde und sehbehinderte Migrantinnen und Migranten in Hamburg
  • Schnupper- und Beratungstage
    Social Media

  • Python-Kurs vom BFW Würzburg – Lernen Sie flexibel, online und mit Zertifikat!

    Unser Kurs bietet Ihnen:

    • Flexibles Lernen: Passen Sie die Lernzeiten Ihrem Alltag an.
    • 100 % online: Lernen Sie bequem von zu Hause oder überall mit Internetzugang.
    • Offizielles Zertifikat: Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie ein Zertifikat, das Ihre Fähigkeiten bestätigt.
    • Individuelle Unterstützung: Unsere erfahrenen Online-Trainer stehen Ihnen während des gesamten Kurses zur Seite.
    • Fördermöglichkeiten: Lassen Sie die Kosten ggf. durch Kostenträger übernehmen!
    Python eröffnet Ihnen vielseitige berufliche und persönliche Chancen – starten Sie jetzt! Besuchen Sie www.bfwonline.de

    34. Reha-Kolloquium: Digitale Chancen - BFW Würzburg mit zwei Postern vertreten

    Mensch trifft Maschine: Welche Chancen die Digitalisierung im Bereich der Rehabilitation und Prävention bietet, war in diesem Jahr Schwerpunktthema des Reha-Kolloquiums. Der größte wissenschaftliche Kongress im Bereich der Reha-Forschung im deutschsprachigen Raum findet jedes Frühjahr statt. Diesmal waren die DRV Bund, die DRV Nordbayern und die Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW). Die Gastgeberinnen und begrüßten rund 18000 Teilnehmende aus den Bereichen Reha-Forschung und -Praxis, Medizin, Wissenschaft und Politik im NCC Nürnberg. Die Digitalisierung bietet die Möglichkeit, Leistungen durch neue digitale Angebote weiterzuentwickeln, räumliche Barrieren abzubauen und Zugänge zu vereinfachen. Auch Künstliche Intelligenz, ihre Möglichkeiten, ihre Grenzen und die optimale Verbindung von natürlicher und künstlicher Intelligenz auf dem Feld der Prävention und Rehabilitation wurden in verschiedenen Beiträgen thematisiert und diskutiert.

    Zwei junge Studierende aus Würzburg präsentierten auf der Posterfläche und in Kurzpräsentationen ihre Forschungsergebnisse. Beide Arbeiten gingen auch auf die Initiative des BFW Würzburg zurück.

    Lara Schu behandelte das Thema "Berufliche Rehabilitation bei blinden- und sehbehinderten Menschen – Erwartungen und Erfahrungen der TeilnehmerInnen". Sie schloss mit der Take-Home-Message:Teilhabe- bzw. berufliche Rehabilitationsleistungen für Menschen mit besonderen Herausforderungen, wie sehbehinderte oder erblindete Menschen, leisten sehr erfolgreiche Arbeit, bedürfen aber – angesichts sich wandelnder Arbeitswelt und veränderter gesellschaftlicher Anforderungen – ständiger Weiterentwicklung. Die Einbeziehung der Betroffenenperspektive kann wertvolle Anregungen und Impulse liefern, um die Entwicklungen bedarfs- und bedürfnisgerecht zu gestalten.

    Karoline Mertens bearbeitete in einer qualitativen InterviewstudieDie Rolle von Augenärzt*innen in der rehabilitativen Versorgung von blinden und sehbehinderten Menschen.Ihr Fazit: Die Ergebnisse legen nahe, dass Augenärzt*innen aufgrund von Zeitmangel oft keine ausführliche Beratung leisten können. Um Patient*innen gezielt weiterleiten zu können, benötigen sie umfassendere Kenntnisse der Unterstützungsangebote. Eine stärkere Vernetzung mit rehabilitativen Einrichtungen könnte die Transparenz des verbessern, etwa indem Berater*innen in Augenarztpraxen präsent sind. Standardisierte Prozesse für die Weiterleitung oder der stärkere Einbezug von Praxisassistent*innen in die Beratung und Weiterleitung könnten Augenärzt*innen entlasten sowie die Inanspruchnahme rehabilitativer Angebote erhöhen. Die Aussagekraft der Ergebnisse für die Versorgungssituation ist aufgrund der kleinen Stichprobe und durch den Fokus auf Augenärzt*innen limitiert. Für eine umfassende Erforschung müssten die verschiedenen Akteure im Versorgungssystem und die Erfahrungen von Betroffenen einbezogen werden. Außerdem sollten weitere Studien die identifizierten Aufgaben und Herausforderungen und mögliche Ansätze zur Verbesserung des Versorgungssystems an einer repräsentativen Stichprobe untersuchen.

    Bildungsträgernetzwerk Unterfranken tagte im BFW Würzburg

    Am 14. März traf sich das Bildungsträgernetzwerk Würzburg der Einheitlichen Ansprechstelle für Arbeitgeber (kurz EAA) im BFW Würzburg. Wir konnten unseren Gästen des IFD Würzburg, der Caritas-Don Bosco gGmbH, den Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH und Transfer GmbH unser Haus und die Arbeit mit Blinden und Sehbehinderten veranschaulichen und näher bringen. Daneben stand noch der gemeinsame Austausch auf der Tagesordnung sowie die Abstimmung der weiteren Zusammenarbeit. Wir freuen uns Teil des Bildungsträgernetzwerkes zu sein und auf weiterhin gute Zusammenarbeit.

    Dem Fachkräftemangel begegnen, neue Trainerin für Orientierung und Mobilität am BFW Würzburg

    Seit Ende der 1970 Jahre gibt es in Deutschland Trainerinnen und Trainer für Orientierung und Mobilität für blinde und sehbehinderte Menschen. Nachvollziehbar, dass es auch in diesem Bereich immer wieder einen Generationenwechsel gibt. Da alle Einrichtungen für blinde und sehbehinderte Menschen in Deutschland einen großen Fachkräftemangel in diesem Bereich erleben, werden auf Initiative verschiedener Verbände und Organisationen seit einigen Jahren finanziell stark geförderte Weiterbildungen für Fachkräfte der Blinden- und Sehbehindertenrehabilitation in Marburg angeboten.

    Auch für uns hat sich eine junge Frau auf den Weg gemacht an die staatlich anerkannte Fachschule für Fachkräfte der Blinden- und Sehbehindertenrehabilitation in Marburg, um Trainerin für Orientierung und Mobilität zu werden. Mitte März konnten wir sie am BFW Würzburg begrüßen. Einen herzlichen Dank sagen wir an die Paul und Charlotte Kniese-Stiftung und die Irmgard und Georg Wehrfritz-Stiftung für deren großzügige Unterstützung.

    Erfolgreiche Umschulung zum Telekommunikationsoperator am BFW Würzburg abgeschlossen und ins Berufsleben gestartet!

    Nach einer intensiven einjährigen Ausbildung, die neben den Grundlagen der Telekommunikation auch Vermittlungspraxis, den Umgang mit dem Office-Paket und Outlook beinhaltete, konnte Herr H. wertvolle Erfahrungen sammeln. Neben dem theoretischen Unterricht hat der Teilnehmer mehrere Praktika absolviert – unter anderem bei einer großen Versicherung und am Landgericht Hannover. Diese Erfahrungen haben ihm geholfen, seine Fähigkeiten weiter auszubauen und die Einsatzmöglichkeiten als Telekommunikationsoperator noch besser kennenzulernen. Direkt im Anschluss durfte er eine Anstellung am Landgericht Münster antreten – dafür ist der Teilnehmer extra von Hannover nach Münster gezogen. In der Telefonzentrale vermittelt Herr H. täglich eine Vielzahl von Anrufen für das Amtsgericht, das Landgericht und die Staatsanwaltschaft Münster. Ein aufregender neuer Schritt in seiner beruflichen Laufbahn! Wir freuen uns für unseren TN und wünschen ihm alles Gute!

    Ab April Integrationskurse für blinde und sehbehinderte Migrantinnen und Migranten in Hamburg

    Wir wurden aus dem Netzwerk der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe heraus angesprochen, ob wir uns vorstellen könnten, Integrationskurse für blinde und sehbehinderte Menschen auch in Hamburg anzubieten. Das tun wir sehr gerne. In den letzten Monaten haben wir die dafür notwendigen Voraussetzungen geprüft und nun auch geschaffen. Am 31.03.2025, geht es endlich los. Sie finden uns im Marie-Bautz-Weg 16 in 22159 Hamburg. Der Teamleiter, Herr Rosenhahn, sagt: „Integration beginnt immer mit dem Spracherwerb. Wir freuen uns, dass wir nun auch in Hamburg tatkräftig unseren Beitrag zu erfolgreicher Integration und sprachlicher Ausbildung blinder und sehbehinderter Migranten beitragen können.“

    Wenn Sie Interesse an einem Sprachkurs-Angebot für blinde und sehbehinderte Migrantinnen und Migranten haben, wenden Sie sich gerne an den Teamleiter, Herrn Rosenhahn, Telefon: 0931 9001-864, E-Mail: robert.rosenhahn@bfw-wuerzburg.de.

    Schnupper- und Beratungstage

    Informieren Sie sich aus erster Hand über unser umfangreiches Bildungsangebot und treffen Sie Menschen, die sich genau wie Sie beruflich neu orientieren. Stellen Sie Ihre wichtigsten persönlichen Fragen rund um das Thema Sehbehinderung und Beruf direkt unseren Mitarbeitenden. Sie zeigen Ihnen gerne neue Perspektiven für eine berufliche Zukunft auf. Einmal im Monat laden wir Sie herzlich zu unseren kostenlosen Schnuppertagen nach Veitshöchheim ein! Besuchen Sie unser Bildungszentrum und sehen Sie sich unverbindlich bei uns um. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Die nächsten Termine sind am 8. April 2025, 13. Mai 2025 und 3. Juni 2025.

    Auch in unserem Regional-Center in München sind Sie herzlich zu einer kostenlosen und unverbindlichen Beratung eingeladen. Termine nach Vereinbarung.

    Information bietet das BFW Würzburg auch bei den Beratungstagen in verschiedenen Städten. Dort informieren Mitarbeitende des BFW in Zusammenarbeit mit den regionalen Blinden- und Sehbehindertenverbänden der Bundesländer, Termine immer auf Anfrage:

    Regensburg, Bahnhofstraße 18
    Mannheim, Augartenstraße 55


    Für Ihre Anmeldungen oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unsere Teilnehmerverwaltung, Tel. 0931 9001-141/142, teilnehmerverwaltung@bfw-wuerzburg.de bzw. für München an Silvia Schlagmüller, Tel. 0931 9001-136 oder silvia.schlagmueller@bfw-wuerzburg.de.

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    Viele Grüße aus dem BFW Würzburg sendet Ihnen

    Judith Faltl
    Geschäftsführerin



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